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Politiker stimmen für Beachvolleyballfeld in Kuferdreh

 ESSEN-KUPFERDREH.  Die Bezirksvertreter beauftragen die Stadt, ein Konzept für die Erweiterung des Fitnessparcours’ an der Sporthalle zu erstellen: die Details.

Als die Christdemokraten kürzlich vorschlugen, den gerade erst eröffneten Fitnessparcours an der Kupferdreher Sporthalle zu erweitern, gab es durchaus auch kritische Stimmen. Nun aber haben Bezirksvertreter das Projekt Beachvolleyballanlage und Bolzplatz auf den Weg gebracht. Einstimmig haben die Politiker die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob sich das Vorhaben realisieren lässt. Ein Konzept soll folgen.

Der neue Fitnessparcours zwischen Sporthalle und Hespertalbahn, der im Kontext der Grünen Hauptstadt entstand, erfreut sich großer Beliebtheit bei den Kupferdrehern. Wenn nicht gerade die Sonne allzu sehr vom Himmel knallt oder es heftig regnet, werden die Reckstangen und die Netzschaukel gern und häufig vor allem von jungen Menschen genutzt. Was Anlass zur Freude auch in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung VIII war.

 

Fitnessgeräte werden gut angenommen

Dirk Kalweit, Ratsherr und Bezirksvertreter der CDU, kommt bei seiner Joggingrunde regelmäßig am Fitnessparcours vorbei und stellt fest: „Die Geräte werden sehr gut angenommen.“ Was ihn und seine Fraktion bestärkt haben, in der BV einen Antrag zur Erweiterung der Anlage einzubringen.

Frühere Bedenken, zum Beispiel eine ungenügende Zuwegung, konnten laut Kalweit ausgeräumt werden. „Auch planungsrechtliche Aspekte spielen keine Rolle mehr, das Gelände wird aus heutigem Sachstand keine andere Nutzung erfahren.“ In der unmittelbaren Nähe der Sporthalle biete sich die Ergänzung um ein Beachvolleyballfeld und einen Bolzplatz geradezu an.

Defizit an Angeboten für Jugendliche

Zumal Bolzplätze im Essener Stadtgebiet nicht gerade reichlich vorhanden seien. So gebe es etwa auf der Dilldorfer Höhe ein Spielareal, „aber das ist halt nicht so zentral gelegen“. Es bestehe nach wie vor insgesamt ein Defizit an Angeboten für Jugendliche in Kupferdreh.

Das sieht das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt (Awo), das an der Benderstraße das Kinder- und Jugendhaus Plan Ku betreibt, ebenso. Acht vom Jugendwerk entsandte Stadtteilscouts waren unterwegs und haben mit anderen Jugendlichen eine Bestandsaufnahme der Freizeitangebote in Essen gemacht. Die Ergebnisse mit Empfehlungen für Jugendliche gibt es im Internet. „Für Kupferdreh wünschen sich die Jugendlichen auf jeden Fall noch mehr Rückzugsräume und eben einen Bolzplatz in Ergänzung zu den Räumen im Jugendhaus“, erklärt Sabrina Zimmerling vom Jugendwerk.

Gebiet ist sozial überwacht

Nun ist die Verwaltung am Zuge. Sie wird eine Konzeption für das Areal erstellen. Dirk Kalweit zumindest sieht gute Chancen dazu, den Freizeithotspot weiter zu entwickeln, der als Projekt der Ruhrhalbinsel im Rahmen der Grünen Hauptstadt entstanden ist. Kalweit: „Das Gebiet ist durch das Wohngebiet Seebogen verkehrlich besser zugänglich geworden und sozial überwacht.“ Günstigenfalls könnten sich noch übrig gebliebene Geldmittel aus dem Grüne-Hauptstadt-Topf für dieses Projekt verwenden lassen.

(Artikel Petra Treiber der WAZ Essen vom 20.0.7.2017)
lwww.waz.de/staedte/essen/ruhrhalbinsel/politiker-stimmen-fuer-beachvolleyballfeld-in-kuferdreh-id211302865.html