Traditionelles Politisches Hörsaal-Gespräch am Innovationscampus Kupferdreh

Der Bevölkerungswandel in Essen – Herausforderungen der Multikulturellen-Gesellschaft

Kupferdreh. Am Dienstag, dem 27. Februar 2018, um 19.30 Uhr, veranstaltet die CDU Kupferdreh/Byfang das erste Politische-Hörsaal-Gespräch im Jahr 2018 auf dem Innovationscampus Kupferdreh. Im Hörsaal der Hochschule der bildenden Künste (HBK), Prinz-Friedrich-Str. 28 A, in Essen-Kupferdreh, wird diesmal - auf Einladung des CDU-Vorsitzenden Dirk Kalweit - der Essener Verwaltungsvorstand und Dezernent für die Bereiche Jugend, Bildung und Soziales, Herr Peter Renzel, als Referent und Diskutant zur Verfügung stehen. Das Thema des Abends lautet: „Quo vadis Essen! Multikulti oder der Bevölkerungswandel in unserer Stadt – Zahlen, Daten, Fakten, Analysen!“ Im Rahmen einer höchst interessanten Power-Point-Präsentation wird Herr Renzel die aktuelle Essener-Bevölkerungsentwicklung in all ihren detaillierten Facetten vorstellen und eine Strategie für eine integrative Stadtentwicklung präsentieren. Die Abendveranstaltung der CDU verspricht höchst spannende Einblicke in die aktuelle Essener Stadtentwicklung – auch im Kontext des Flüchtlingszuzuges in den letzten drei Jahren -, sowie interessante Strategien der Stadtverwaltung und Politik, verantwortlich - und zum Wohle aller - diese Veränderungen in der Stadtgesellschaft zu organisieren und  zu steuern.

 

Jede fünfte Grundschule hat einen Migrantenanteil in der Schülerschaft von mehr als 75 Prozent - Vielfalt heißt Herausforderung!

Erneut scheut sich die lokale Byfanger, Dilldorfer und Kupferdreher CDU nicht, ein gesellschaftspolitisch höchst sensibles und brisantes Thema zu diskutieren. Die Veränderungen in der Essener Stadtgesellschaft - sowohl aus sozialpolitischer als auch aus migrationspolitischer Sicht - gehören sicherlich, wie die jüngsten politischen Entwicklungen dokumentieren, dazu. Ziel der klassischen Veranstaltungsreihe `Politische-Hörsaal-Gespräche` ist es daher erneut, sachlich, faktenreich und neutral in ein Themengebiet einzuführen und anschließend ergebnisoffen zu diskutieren. Denn, der offene, gleichberechtigte und auf Meinungsvielfalt ausgelegte Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Politik, Wissenschaft und Verwaltung ist das Grundprinzip dieser Veranstaltungsreihe. Und zu diskutieren gibt es viel! Jüngst las man in einer Essener Zeitung, dass mittlerweile in jeder fünften Essener Grundschule der Migrantenanteil über 75 Prozent liegt. Per Definition wird ein Schüler als `Kind mit sog. Migrationshintergrund oder Zuwanderungsgeschichte` bezeichnet, wenn entweder der Betroffene selbst oder zumindest ein Elternteil nicht in Deutschland geboren wurde. Ferner konnte man dem Zeitungsbericht entnehmen, dass an der Berliner Schule in Frohnhausen, der Schule im Nordviertel und der Bodelschwinghschule in Altendorf – alle samt Grundschulen-, der Migrationsanteil der Schülerschaft zwischen 90 und 100 Prozent liegt. An weiteren Haupt- oder Gesamtschulen in Essen finden sich analoge Entwicklungen. Fest im Gedächtnis ist zudem der erst kürzlich gesandte öffentliche Brief einiger Essener Schulleiter an Oberbürgermeister Kufen geblieben, in dem - ob der großen Zuweisung von Flüchtlingskindern an Essener Schulen (sog. Seiteneinsteigerkinde) - vom `Kollaps` im System gesprochen wurde. Weitere zu diskutierende Sozialdaten in Essen, sowohl bei den sog. Bestandsmigranten als auch bei den aktuellen Migrantenzuwächsen, dokumentieren, dass ein evidenter integrationsspezifischer Handlungsbedarf in Essen vorhanden ist. Jedoch auch die Sozialdaten vieler deutscher Staatsbürger stimmen zutiefst nachdenklich. Wenn mittlerweile jedes dritte Kind, welches eingeschult wird, aus Familien stammt, die soziale Transferleistungen beziehen, dann wird deutlich, dass auch hier enormer Handlungsbedarf geboten ist. Bedenklich ist auch die geographische Zuordnung der beschriebenen Sozialindikatoren, die die politische Debatte um den sog. Nord-Süd-Konflikt in unserer Stadt befeuern.

Beim Politischen-Hörsaal-Gespräch der CDU in Kupferdreh wird also wieder der Finger in die Wunde gelegt. Ziel ist der konstruktive Austausch und der Weg ins Gelingen! Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen.

 

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