Großes Interesse am historischen Gedenk- und Informationsstand zur deutschen Teilung

Essen. Am vergangenen Mittwoch fand der seit 1999 seitens der CDU  jährlich angebotene Gedenk- und Informationsstand zum Mauerbau am 13. August 1961 auf der Kettwiger Straße am Burgplatz statt. Erneut gedachten die Mitglieder der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU Essen (OMV),  des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Essen (EAK), der Jungen Union und der CDU-Essen der historischen Vorkommnisse, welche in der Nacht vom 13. August 1961 begannen und welche zu den einschneidendsten Ereignissen der deutschen Nachkriegsgeschichte gehören - dem Bau der Berlinert Mauer und der innerdeutschen Grenze. Ein Ereignis, das 28 Jahre die Teilung der deutschen Nation im wahrsten Sinne des Wortes zementierte. Die Berliner Mauer war das bedeutendste und zugleich unmenschlichste Symbol des bis 1989 geteilten Deutschland. Ein jugendgerechter- und ein Erwachsenen-Informationsflyer zum Mauerbau sowie eine Geschichtliche-Informations-Bilderwand und ein Flyer über die Rolle der Kirche in der sog. DDR standen als Informationsquellen zur Verfügung. Darüber hinaus verteilen die Essener Christdemokraten einen Informationsflyer über die Partei DIE  LINKE (Die Wahrheit über die Partei des Mauerbaus), der Nachfolgepartei der SED, die als Staatspartei der sog. DDR die zweite Diktatur nach dem Nationalsozialismus auf deutschem Boden zu verantworten hat. Insgesamt verteilten die Essener Christdemokraten über 1000 Informationsflyer und standen fast drei Stunden zu Gesprächen zur Verfügung.

 




Der erste realexistierende Sozialismus in Deutschland

 



17 Millionen Deutsche in der sog. DDR wurden durch ihren eigenen Staat geradezu eingesperrt und ihrer fundamentalen Freiheitsrechte beraubt. 870 km Grenzzaun, 440 km Selbstschussanlagen, 230 km Minenfelder, 602 km Kfz Sperrgräben, 434 Beobachtungstürme an der innerdeutschen Grenze plus die menschenunwürdige Teilung durch die Berliner Mauer benötigte der erste realexistierende Sozialismus auf deutschem Boden, um überlebensfähig zu bleiben. Ohne diese Maßnahmen wären die Menschen in Mitteldeutschland weiter scharenweise in den freien Teil Deutschlands geflüchtet. Die Menschenverachtung des Sozialismus – insbesondere wenn es um den Freiheitsgedanken geht -  brachte u.a. der Chef der Stasi der sog. DDR, Erich Milke, zum Ausdruck:„ Wenn man schon schießt, dann muss man das so machen, dass nicht der Betroffene noch wegkommt, sondern dann muss er halt bleiben.“  Im Kontext dieser wahren Absicht der Innerdeutschen-Grenze dokumentiert sich die seitens der DDR-Propaganda gebrauchte Definition der Mauer als "antifaschistischer Schutzwall" geradezu als Farce.


Auch die heutige Sichtweise führender LINKEN-Politiker zum Mauerbau und zur Innerdeutschen-Grenze ist in Anbetracht der historischen Fakten geradezu zynisch.

 „Der Bau der Berliner Mauer war in jedem Fall eine Maßnahme um sozusagen zu verhindern, dass weiterhin Westdeutsche in die DDR konnten.“ Christel Wegner (Partei Die LINKE)


Die Arbeitsgemeinschaft „13. August“ veröffentlichte am 12. August 2003 eine Zahl von 1393 Toten des DDR-Grenzregimes der sog. DDR von 1949 bis 1989.



 

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